Willmars
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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50.510.25340
Koordinaten: 50° 30′ N, 10° 15′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Rhön-Grabfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Ostheim vor der Rhön | |
| Höhe: | 340 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,17 km² | |
| Einwohner: |
651 (31. Dez. 2009)1 |
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| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97647 | |
| Vorwahl: | 09779 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NES | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 73 182 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktstr. 24 97645 Ostheim v.d.Rhön |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reimund Voß (SPD/FWG) | |
| Lage der Gemeinde Willmars im Landkreis Rhön-Grabfeld | ||
Willmars ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ostheim vor der Rhön.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Willmars liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3) im Dreiländereck Hessen - Bayern - Thüringen.
Es existieren folgende Gemarkungen: Filke, Völkershausen, Willmars.
Geschichte
Das Großherzogtum Würzburg des Erzherzog Ferdinand von Toskana hatte hier durch einen Staatsvertrag 1808 die Rechte (Dorf- und Gemeindeherrschaft) des Herzogtums Sachsen-Meiningen an sich gebracht. 1814 fiel der Ort an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 799, 1987 dann 673 und im Jahr 2000 717 Einwohner gezählt.
Politik
Bürgermeister ist Reimund Voß (SPD-FWG). Er wurde im Jahr 2002 als Nachfolger von Wolf Pittorf (Bürgergemeinschaft) gewählt und 2008 mit 84,17 % der Stimmen im Amt bestätigt. Der Gemeinderat besteht aus acht Mitgliedern. Alle gehören der SPD-FWG an.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 247.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 65.000 €.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 12 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 44 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 220. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 0 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 7 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 610 ha, davon waren 508 ha Ackerfläche und 102 ha Dauergrünfläche.
Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2008):
- Kindergärten: 25 Kindergartenplätze mit 26 Kindern
- Kinderheime: Kinderheim Nicolhaus mit 48 Plätzen
- Schulen: Schulhaus der Verbands-Grundschule Ostheim mit vier Schulklassen
Sehenswürdigkeiten
- Ruine Mauerschädel zwischen Willmars und Filke
- Jüdischer Friedhof am Rand von Willmars auf der Gemarkung der Nachbargemeinde Neustädtles. Wurde im Jahre 1727 durch den hessischen Baron Carl Ludwig Schenck von Schweinsberg eingerichtet. Heute sind noch ca. 370 Grabsteine dort zu finden. Der Friedhof ist in einem sehr gepflegten Zustand. Er gliedert sich in eine ältere und eine neuere Hälfte.2
Literatur
- Ernst Luther, Adeline Elisabeth Rohn von Willmars, in: Unterfränkisches Heimatblatt, Schweinfurt, 3 (1951),8, S. 1.
- Gerhard Schätzlein, Filke – ein Ortsteil von Willmars, Willmars 1978.
- Barbara Rösch und Gerhard Schätzlein, Grenzerfahrungen 1945-1990 – Fotos, Texte, Aussagen, Wilmars 1993.
- Peter Breitling, Dörfer an der Grenze – wirtschaftliche, soziale und städtebauliche Grundlagen der Rehabilitation ländlicher Gemeinden in grenznahen Abwanderungsgebieten bis Mitte 1989, dargestellt am Beispiel der Gemeinde Willmars, München 1990.
- Erika Rust, ... mit Tränen in den Augen die Freiheitsstatue... – Lebenserinnerungen des Max Strauss aus Willmars, in: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld, Mellrichstadt, 25 (2003), S. 316 - 344.
Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Zusammenfassende Darstellung durch den Altbürgermeister Gehard Schätzlein „Der Judenfriedhof in Neustädles, früher der Judengemeinde Willmars“, Willmars 2008 (6 Seiten, lose Blattsammlung).
Weblinks
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